Autorenarchiv: Friedrich

Aber jahrzehntelang

immer wieder in der Mehrheit für CDU und/oder SPD Regierungen wählen. Immer wieder alle Gesetze „fein“ umsetzen, immer wieder nachgeben.
https://www.wiwo.de/my/unternehmen/industrie/maschinenbau-china-laesst-deutsche-maschinenbauer-in-aller-stille-sterben/29901926.html#Echobox=1721836479

Wo war der Aufruf der Maschinenbauer nach weniger Regulierung? Weniger Steuern? Weniger Auflagen? Nirgendwo, tja bei einer gewissen Größe kann man Unproduktive mitziehen, was für kleinere Firmen nicht geht und oh guck mal wir bekommen die kleineren Konkurrenten klein, einfach, indem man neue Gesetze und Auflagen akzeptieren.

Wo war die Solidarität mit denjenigen, die weniger Auflagen, Steuern und Abgaben haben wollten? Wo war der Aufruf gegen die sozialdemokratischen Etatisten zu wählen? Wo waren die Warnungen vor den Grünen. Gelacht haben sie über die Liberalen, sie als kalte Spinner abgetan und Schlimmeres. Sie haben Wind gesät und ernten nun Sturm. Es sei 90 % der dt. Wähler gegönnt.

Sehr ernüchternd

wenn man auf client side gathered statistics wechsele und alle Zahlen auf fast 1/30 schrumpfen. Mein Blog wurde also so gut wie nur von Bots besucht, wie „toll“.
Es ist wie es ist, ich habe also im Grunde über die Jahre maximal so um die 5000 Leute erreicht und sicherlich keinen davon überzeugen können liberal zu wählen. So sei es und so sei dieser Blog ein Blog des Untergangs.

Ich weiß nicht,

was ich anno 1933 gewählt hätte. Ich kenne meine Einstellung zu Staat und ich weiß, daß ich seit mehr als 20 Jahren nicht mehr CDU, nie SPD, nie Grüne, und seit mehr als 10 Jahren nicht mehr FDP gewählt habe. Nehme ich an, ich wäre anno 1933 so wie heute gewesen, dann hätte ich keine sozialistische Partei gewählt. Nur wäre ich derselbe zu der Zeit gewesen. Weiß ich nicht.

Es ist schlecht

Dazu fällt mir nichts Witziges mehr ein.

„Für das Wahljahr will Habeck die Kommunikationsstrategie der Grünen neu ausrichten. „Ich meine, wir müssen auf die Sehnsucht nach Vertrauen antworten“, hieß es seitens Habeck. Er erklärte, die Arbeit der Bundesregierung diene „am Ende der Sicherheit und der Stabilität des Landes“. Er hoffe, dass diese Auffassung „auch wieder mehrheitsfähig“ sei.“

Aber was Einfaches: Habeck muß weg, dazu die Ampel, die CDU, BSW, EU und auch reichlich von der AfD

Verständlich?

Derzeit lebe ich in Bruchsal im eigentlich recht schönen BW, seit mehr als 10 Jahren regiert hier Grün/Schwarz. IIRC gab es hier in Bruchsal sogar Demos für „kein Flüchtling ist illegal“ oder so, unsere OB war ehemals parteilos und ist nun bei den Grünen und auf der letzten Abi-Feier wo ich da war, raten Sie mal was der Frau als „Rede“ einfiel bei einer Rede über besondere Leistungen eines Schülers halten Sie sich fest, sie fragte, was ihn denn so auszeichnete …

Ich wollte sie nur vorbereiten, im Bereich der ehemaligen Feuerwehrschule, einer durchaus teureren Wohnecke von Bruchsal haben jetzt die Anwohner „Sicherheitsbedenken“, ja man staunt nicht schlecht.

Hier die Wahlergebnisse der Buta Wahl 2021:
https://bundeswahlleiterin.de/bundestagswahlen/2021/ergebnisse/bund-99/land-8/wahlkreis-278.html

Hier die Wahlergebnisse der EU-Wahl.
https://landfunker.de/wie-hat-bruchsal-gewaehlt/

Man kann vielleicht meinen Ärger verstehen.

Lächerlich und extrem gefährlich

Wenn Frau Faeser eine Zeitung verbietet, dann wegen Achtung, „Gefahr für die freiheitlich demokratische Ordnung“, ist es lächerlich, extrem gefährlich und verlogen bis auf den Grund. Kein Gericht dieser Erde dürfte diesem Verbot von Compact in einem Rechtsstaat zustimmen.
Ich fordere den sofortigen Rücktritt von Frau Faeser und Aufhebung dieses Verbots.

Für mich unverständlich

Wie jetzt die Verehrung für Trump in die Höhe schnellt. Es ist definitiv zum Schämen, wenn man nun von Trump wie von einem Messias spricht. Der Eine, neun Leben und genauso Schlimmes. Gleichzeitig scheint es ein massives Versagen bei den Sicherheitsmaßnahmen gegeben zu haben. 130 m auf einem Dach mit Waffe?

Hier ein leider zu bezeichnendes Beispiel:

Es ist fürchterlich.

Oder

And the idioty goes on and on

Programmiersprachen, Preise, Entwicklung

Weil es mir gestern wieder so extrem auffiel.
Ein bisschen Vorgeschichte und klarzumachen, woher ich komme.

Ich persönlich finde Smalltalk ist eine der besten Programmiersprachen überhaupt:
Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Smalltalk_(Programmiersprache)
https://www.youtube.com/results?search_query=smalltalk+programming

Es ist eine der einfachsten Sprachen, die es im ganzen Multiversum der Programmiersprachen gibt. Kennzeichen ist, zuerst kommt ein Objekt und dann eine Methode für das Objekt. Wer sich damit befassen möchte, es gibt freie Smalltalkversionen zum Herunterladen (ohne Anspruch an Vollständigkeit)


– GNU Smalltalk https://www.gnu.org/software/smalltalk/
– Pharo Smalltalk https://pharo.org/
– squeak https://squeak.org/
– smalltalk/x https://www.exept.de/produkte/smalltalk-x.html
– Dolphin Smalltalk https://github.com/dolphinsmalltalk/Dolphin (meine Empfehlung wenn man auf/in Windows programmieren möchte.

Kommerzielle Anbieter
VASTSmalltalk, Visual Works

Und genau hierauf möchte ich mich beziehen:
Preise für VASTSmalltalk: https://www.instantiations.com/vast-platform/pricing/‚
Bei VisualWorks ist es ein Prozentanteil am Umsatz, den man mit einer in Smalltalk entwickelten Lösung macht.

Der Preise ist – leider – atemberaubend hoch über 4500 USD ! und nun ja, wenn man die aktuelle Version haben will, soll man das jedes Jahr bezahlen. Egal, wie man es dreht oder wendet, der Preis ist enorm hoch. Ist er es wert? Wohl nur dann, wenn man schon zig hunderttausende Methoden, Klassen etc in diese Sprache geschrieben hat, also ein Produkt hat, was man nicht mehr „trivial“ nennen kann. Ich selbst hatte geplant mehr damit zu machen, aber im Endeffekt ist es nie dazu gekommen, der Grund ist einfach, es gibt Alternativen, die günstiger und für mich passender sind, als da wären C#, F#, Java, MS VBA, Wlanguage.

Ein bisschen Geschichte, einst war Turbo Pascal, der Weg, den man ging, wenn man Windows Programmierung wollte: https://de.wikipedia.org/wiki/Turbo_Pascal
Preise: https://bernd-leitenberger.de/turbo-pascal-history.shtml, irgendwo um 50 – 100 USD, und man bekam eine funktionale IDE. Die heutigen Preise: https://www.embarcadero.com/app-development-tools-store/delphi

Oder auch bei einer anderen PS, die ich schätze (Common Lisp), hier die Preise dafür:
https://www.lispworks.com/buy/prices-2c.html
Diese Sachen konnten manchmal nur in einem OS eingesetzt werden, aber z.B. VASTStmalltalk läuft auf Windows, Linux, Max, nur das tun schon lange auch Sachen wie Java und C#. Speziell Java hat sich als PS der Wahl für Firmen etabliert. Es gibt eine Riesenmenge an kommerziellen und freien Bibliotheken und gute bis sehr gute kostenlose IDEs und dann auch so etwas: https://www.jetbrains.com/store/?section=personal&billing=yearly
Sie bekommen Dinge in diesen IDE, die in Smalltalk, TurboPascal zu finden waren zum Bruchteil der Preise. Und Java wurde und wird Smalltalk immer ähnlicher. Dinge, die dort „Standard“ waren, werden es mehr und mehr auch in Java.
Alternative IDES Eclipse, VisualStudio, Netbeans.
Die Unterstützung bei der Programmierung kann man nur noch phänomenal nenne. Mit einer Software, die ein Viertel des Preises für die Smalltalk Lösung ausmacht und viel mehr Libraries, die man direkt nutzen kann.
Ich verstehe die Preise für Delphi, VASTSmallallk oder auch LispWorks, man hat eben nur eine begrenzte Anzahl an Kunden, aber alle Kosten, die man eben so für das Anbieten einer IDE hat. Auf einen Smalltalk-Programmierer kommen vielleicht 1000 – 2000 Java Entwickler, wie viel mehr Code können die schreiben und auf, wie viel mehr Leute Kosten verteilen?
Und dann gibt es eben so Dinge wie Python, JavaScript etc. Auch dort Millionen an mehr Programmierern, mit einer entsprechend schnell wachsenden Code-Basis. Damit könne Smalltalk und CommonLisp Anbieter nicht konkurrieren. Und somit gehe ich davon aus, daß diese Firmen eher pleitegehen als Andere. Man braucht eine breite Basis an Nutzern, um eben eine breite Basis an Angeboten zu haben und die müssen preiswert sein. Das mehr an Produktivität durch Smalltalk oder Common Lisp, existiert – noch!

Ich selbst kaufe mir alle paar Jahre eine ehemalige MSDN Lizenz (die kostet rund 1200 € / Jahr) damit bekomme ich aber a) Zugriff auf eine IDE b) mehrere Datenbanken, c) Office Pakete d) .NET Infrastruktur, e) Compiler für C/C++/C#/F#.
Weiterhin kaufe ich regelmäßig Produkte von Intellij (die IDES sind alle ähnlich aufgebaut und die kann ich einsetzen für C/C++/C#/F#,PHP, Python, Scala, Kotlin, Grovy, Ruby auf Windows, Linux, Mac OS X.

Meine Schmerzgrenze für VASTSmalltalk dürfte so um die 1000 € liegen, aber ich soll das fünffache bezahlen. Ich gehe davon aus, daß es viele auch so sehen und damit rechne ich mir immer weniger eine Zukunft damit aus.

Zur Entwicklung: Man sieht es bei Python, Java, C#, die Kosten für deren Anwendung sind stetig am Fallen, das zieht mehr Entwickler an und einmal hat es zumindest ein Manager auf die Reihe bekommen: https://www.youtube.com/watch?v=Vhh_GeBPOhs

Wenn man das vergisst, ist ein Untergehen nicht vermeidbar. VASTSmallalk kann man zumindest für die GUI-entwicklung, Reports und ähnlichem brauchen, nur in Vergleich mit dem, was ich hauptsächlich nutze (MSAccess, WinDev (siehe: https://windev.com/), dann liegt das Smalltalk weit dahinter. Und der Preise für Windev und Konsorten macht gerade 1000 € im Jahr aus. Ich habe mehr von dem, was ich brauche und kann auch einfacher auf anderes zugreifen, wieder – leider – ein Grund weniger Smalltalk zu benutzen.

Ich bin nun mehr als 30 Jahre dabei, ich habe das Kommen und Vergehen von Dingen erlebt und ich lerne immer noch dazu. Es zeigen sich aber immer wieder ein paar Basisdinge und prominent sticht der Preise hervor. Für das, was sie anbieten, sind die Smalltalk Anbieter im Vergleich nicht konkurrenzfähig.